VITA

Der 1937 in Wiesbaden geborene und in Maxsain, im Westerwald, aufgewachsene Künstler hat sich von frühester Kindheit an in verschiedenen Welten bewegt.

Er erhielt seine künstlerischen Prägungen in einem protestantischen Pfarrhaus. Der Vater, auch malend, brachte ihm von Jugend an das künstlerische Rüstzeug bei. Grafikunterricht erfolgte bei dem israelischen Maler Arie Ogen.

 

Dieter Rübsaamen ist seit 1957 künstlerisch tätig.

Er folgt seinem Lebensweg zwischen den zwei Welten: Eines Künstlers und eines Juristen, der sein juristisches Studium und seine juristische Dissertation im Wesentlichen mit seinen Bildern finanziert hat.

Dieter Rübsaamen war über 30 Jahre als Verwaltungsjurist und Gutachter in der Kultusverwaltung (Sekretariat der Kultusministerkonferenz) in leitender Stellung tätig – ab 1967 im Kunstreferat, später als Leiter der Abteilung Internationale kulturelle Angelegenheiten.

Das künstlerische Konzept von Dieter Rübsaamen ist geprägt von einer inhaltlichen und formalen Vielfalt. Es entzieht sich einer Eindeutigkeit. Die „künstlerischen Praktiken und Erkundungen“ sind mit dem Leben des Künstlers, seiner Vita, speziell seiner Herkunft, seiner langjährigen Tätigkeit in der Kulturpolitik, seinen interdisziplinären Ansätzen und auch seinen vielfältigen Auslandsreisen verknüpft. D.R. verbindet poetische Weltsicht mit jeweils aktuellen existentiellen Fragestellungen. Die Arbeiten beziehen sich auf so genannte „emergente Phänomene“, komplexe Systeme, die sich der Kontrolle des Subjekts entziehen, weil sie nicht von den Kausalitätsgesetzen erfasst werden können. Sie spüren der Erfahrbarkeit unsichtbarer Prozesse nach. Und u.a. dem Wellen- und Teilchenverhalten in der Quantenphysik, Aspekten der Naturwissenschaften – visualisiert als Quelle von Erkenntnismodellen.

Seit 1962 über hat er seine Werke in über 100 Ausstellungen im In- und Ausland gezeigt.

Sein Werkverzeichnis umfasst über 3000 Werke. 1970 erhielt er das Kunststipendium der Stadt Bonn. Er ist Träger der August Macke-Medaille (2008). Dieter Rübsaamen lebt und arbeitet seit 1967 in Bonn.

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